Und zum Abschluss meiner Kopenhagen-Ausführungen möchte ich dem geneigten Leser noch zeigen, wie der Raucher-Raum am Kopenhagener Airport aussieht:

Eine Telefonzelle ist auch nicht viel größer… Wem da die Lust aufs Tschicken nicht vergeht, ist selber schuld.
Schrieb’s und bereitet sich daheim genüsslich eine Wasserpfeife zu, um sich von den Strapazen des Reisens zu erholen.
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Persönlicher Nachtrag zu meinem Kopenhagen-Trip: In der dänischen Hauptstadt gelang mir nicht nur die Aufnahme der genmodifizierten Meerjungfrau, sondern auch die des genmodifizierten Rajchl:

Frei nach Ripley: Believe it or not! 
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Dass die Dänen einen Hang zur Ordnung haben, beweisen sie auch in ihren großen und kleinen Museen. Bei meinem Kopenhagen-Trip hab ich zwei besonders originelle besucht: Am Rathausplatz gibt’s für Familien gleich zwei benachbarte Museen: “Ripley’s Believe it or not” und das Hans Christian Andersen-Märchenhaus. Und Erwachsenen gewährt das Erotik-Museum pikante Einblicke in das Sexleben der Dänen.
Zuerst die jugendfreien Inhalte: Die Schau des amerikanischen Weltreisenden und Radioreporters ist ein schaurig-skurriles Kuriositätenkabinett nach dem Motto “Glauben sie’s oder nicht”. Zu sehen sind Kunstwerke aus Streichhölzern (z. b. der Taj Mahal), ein ausgestopftes Kalb mit zwei Köpfen, ein Schrumpfkopf, ein Film mit dem größten Mann der Welt und vieles mehr. Kids haben bei diversen Mitmachstationen und beim Spiegel-Lachkabinett ihren Spaß.
Nebenan lockt schließlich die Märchenwelt des Hans Christian Andersen. Man erfährt einiges von seinem Leben, und bewegte Figuren erzählen auf Knopfdruck seine bekanntesten Märchen - auch in deutscher Sprache.

Auch im Erotik-Museum ist Hans Christian Andersen ein Thema…
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Die kleine Meerjungfrau von Kopenhagen ist die meistfotografierte Sehenswuerdigkeit von Kopenhagen, obwohl sie enttæuschend mickrig ist. Die von Hans Christian Andersen geschaffene Mærchenfigur ist ja auch das Wahrzeichen und prankt auf unzaehligen Logos der Stadt. Doch Kopenhagen hat mehr Meerjungfrauen zu bieten als viele wissen.
Man muss nur die Promenade in Richtung Norden weiter gehen, bis man zum Kreuzfahrthafen Langelinie kommt. Zunæchst kann man beim Buero fuer Helikopterfahrten Bekanntschaft mit einer rechyt ueppig geratenen Nixe machen, ehe man zum Skulpturenpark “Das genverænderte Paradies” von Bjørn Nørgaard kommt. 2000 schuf der Kuenstler nicht nur die genmodifizierte Meerjungfrau, man trifft auch auf genveraenderte Bibelgestalten - von Adam und Eva bis zu Maria und Jesus.
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Die Dænen sind sogar beim Streiken gemuetlich. Bin gerade in der Altstadt unterwegs, als hunderte Radlerinnen klingelnd und singend die Strasse blockieren. Eine Passantin erzaehlt mir, dass es Krankenschwestern sind, die mehr Geld wollen. Schaut gar nicht nach Protest aus, wie die da froehlich vor sich hin singen - “Wir woll’n mehr Geld” - zur Melodie von “Oh When The Saints…”
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Die Dänen sind, wie ich gerade in Kopenhagen erleben darf, ein gemütliches Volk, das sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen lässt. Auf sechs Kopenhagener kommt nur ein Auto, und dementsprechend ruhig ist es hier. Die Gemütlichkeit hört sich allerdings auf, wenn man gegen die Ruhe und Ordnung verstößt. Das bekommen die Altlinken des selbst ernannten Freistaats Christiania inmitten von Kopenhagen schon seit den Siebziger Jahren zu spüren. Jetzt wird’s aber besonders ernst. Denn die konservative Regierung hat in ganz Cristiania einen Baustopp verhängt.
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Weinviertel (Niederösterreich). In Lengenfeld steht mitten auf der grünen Wiese ein Schlafwaggon. Und man kann dort auch nächtigen. Die Familie Gschwantner hat das ausrangierte Ding zu ihrem Golfclub gebracht, und seither dient der Waggon vor allem fröhlichen Golfpartien als originelles Quartier. 
Ich gebe zu: Bin weder Golfer noch Eisenbahnfreak, mir war das Bett auf Rädern dann noch ein wenig zu unkomfortabel. Zum Glück haben die Gschwantners auch eine Frühstückspension.
www.golflengenfeld.at
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Griechenland - Peloponnes. Filiatra wäre an sich ein völlig unbedeutendes Dorf im Westen des Peloponnes, wie es hier unzählige unbedeutende Dörfer gibt. Wäre da nicht ein etwa 40 Meter hoher Eiffelturm gleich beim Ortsanfang. Wie kommt der Eiffelturm nach Filiatra? Die Frage stelle ich Passanten, Café-Besitzern, jungen Griechen, alten Griechinnen. Immer kommt dieselbe Antwort: “Der steht schon lange dort, keine Ahnung.” Ein junger Student, der hervorragend Deutsch spricht, meint, ich soll es mal im Rathaus versuchen. Das mache ich auch, und der Vizebürgermeister von Filiatra, Paganis Charalampos (Bild unten), gibt mir, gedollmetscht von seiner Sekretärin, bereitwillig Auskunft: Ein in die USA ausgewanderter Grieche hat Filiatra den Eiffelturm beschert. Damit der Ort wenigstens irgendeine Attraktion zu bieten hat. Warum dann nicht gleich die Freiheitsstatue?

Filiatra hat noch eine Attraktion - eine Homepage:
http://filiatra.8m.com
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April 26, 2008 von rajchl
Es muss nicht Peking sein. Wer die olympischen Spiele boykottieren moechte, kann heuer auch auf die Nemea Games ausweichen. In dem kleinen Weinort finden naemlich auch schon seit der griechischen Antike sportliche Wettkaempfe statt, und diese werden seit 1996 alle vier Jahre reaktiviert, habe ich gerade an der historischen Staette erfahren.
Mehr als 1800 Teilnehmer aus 45 Nationen im Alter zwischen 5 und 97 nehmen daran teil - heuer am 21. und 22. Juni. Und wer so klug ist wie der antike Held und Loewen-Bezwinger Herkules, der trinkt vorher in einem der unzaehligen Weingueter von Nemea Wein von jener Traube, die Herkules einst unbesiegbar gemacht haben soll - die St. Georgs-Traube.
Besten Rotwein produziert etwa das Weingut Palivou. Die Top-Marke heisst Terra Leone (Erde des Loewen). ”Der Name soll an jenen nemaeischen Loewen erinnern, den Herkules besiegt hat”, erzaehlt mir Katherina, Wein-Expertin des Familienbetriebs.
Ich hab ihn verkostet und festgestellt: Der edle Tropfen hat tatsaechlich siegreiche Wirkung. Ich habe ueber die fast nicht vorhandene Beschilderung gesiegt und doch noch den Weg aus Nemea herausgefunden. Man braucht schon ein bisschen Geduld oder GPS, um Ancient Nemea zu finden.
Info:
www.nemeagames.gr
www.palivos.gr
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April 25, 2008 von rajchl
Millionen-Show-Frage fuer Sportfreaks: Wer war Kourovos Ileios? - Antwort: Der allererste Olympia-Sieger in der Geschichte der Olympischen Spiele. Der wackere Mann siegte anno 776 vor Christus im Stadionlauf ueber 192,27 Meter. Das und vieles andere Bemerkenswerte habe ich gerade am Geburtsort der Olympischen Spiele in Olympia auf dem Westpeloponnes in Griechenland erfahren.
Es gruent gerade alles und ueberall sieht man elektrisch beleuchtete Ostereier. Die Griechen feiern naemlich gerade das orthodoxe Osterfest. Auch in Olympia ist alles gruen. Von den riesigen Waldbraenden des Vorjahres ist - zumindest bei der Ausgrabungsstaette - kaum etwas zu sehen.
Vom einstigen Zeus-Heiligtum in Olympia zeugen diverse Saeulen und Mauerreste. Auch vom Tempel, vor dem das olympische Feuer entzuendet wird, ist kaum noch etwas zu sehen. Dafuer ist die Stadionbahn noch klar als solche ersichtlich. Und viele Besucher lassen sich vom olympischen Geist “Dabei sein ist alles” anstecken und laufen eine Laenge. Ich schaue lieber zu und wende mich den drei olympischen Museen zu, die der kleine touristische Ort Olympia zu bieten hat: das archaeologische Museum, das Museum der olympischen Spiele der Antike und das Olympia-Museum des Olympischen Komitees. Letzteres ist etwas dilletantisch eingerichtet, zeigt aber einige Kuriositaeten. Etwa den Olympic Flame Receiver, ein elektronisches Geraet, mit dem 1976 angeblich das olympische Feuer von Athen nach Montreal via Satellit uebertragen wurde. Mit diesem Geraet haette man sich heuer auch den Aerger mit dem Olympia-Feuer-Boykott sparen koennen…
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