Saturday Night Fever auf Malta: Hunderte Mädls und Burschen zwängen sich durch die Partymeile von St. Julians, gleich neben dem Intercontinental Hotel. Meile ist übertrieben, eigentlich ist die Gasse nur ein paar hundert Meter lang. Discos, Fastfood Buden, Pubs und Bars reihen sich aneinander – jede möchte den Nachbarn mit noch lauterer Musik übertrumpfen.
Aber es gibt im lautesten Viertel Maltas auch ein paar ruhigere Lokale, wo man das fröhliche Treiben der Jugendlichen auch ohne Gehörschutz beobachten kann. Zwei Lokaltipps für Reisende, die so wie ich schon deutlich mehr als zwanzig Lenze zählen:
Das „Kandles“ ist ein kleines, nettes maltesisches Restaurant, wo man gut und günstig essen kann. Schon für 15 € gibt’s ein Drei-Gänge-Menü z. B. mit dem Lampuki – dem „Nationalfisch“ der Malteser“, und ein Glas Hauswein ist auch schon dabei. Kein 5*-Menü, aber eine wohltuende Alternative zu den Junkfood-Buden ringsum.
Adresse: Paceville Avenue, Tel. 213 33 640
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Wer spanische Tapas liebt, ist bei „Hugo’s Tapas“ gut aufgehoben. In dem trendigen, aber gemütlichen Lokal werden köstliche mediterrane Leckerbissen zubereitet. Besonders köstlich: Muscheln und Scampi. Dazu gibt’s spanische Weine (leider hochpreisig).
Adresse: St. George’s Bay, Tel. +356 2138 3634, www.hugostapas.com
Die Malteser lieben Weihnachten – wie sich’s für einen tief katholischen Staat gehört. Überall funkeln, blinken und glitzern Sterne, Christbäume, Krippen und Weihnachtsmänner. Jeder Kreisverkehr hat seine eigene beleuchtete Krippe, in jedem Lokal hört man „White Christmas“ oder O Lejl ta’ skiet“ (so heißt „Stille Nacht“ auf maltesisch).
Der Besitzer ist Jordanier, die fesche (und für jordanische Verhältnisse geradezu aufreizend knapp gekleidete) Kellnerin aus der Ukraine, und die Küche vorzüglich libanesisch: Das Thorrat Al Basha Restaurant direkt an der Hotel- und Strandstraße von Aqaba, gleich neben den Ausgrabungen einer alten Siedlung aus der Omayyaden-Zeit, ist ein kleines kulinarisches Refugium, für alle, die den Humus (Kichererbsen-Püree) gerne ein bisschen würziger möchten. Denn hier wird libanesische Kost geboten – mit den vielen pikanten Vorspeisen und raffiniert gewürzten Grillspezialitäten. Und zum Dessert kann man Wasserpfeife rauchen. Kleiner Wermutstropfen: Die Grillage war schon ausgekühlt – aber damit muss man als Orientreisender ja überall rechnen. Dafür gibt’s – wie fast überall in Jordanien – Bier vom Fass.
Die Hafenstadt Aqaba, Jordaniens einziger Hafen am Roten Meer, war bisher als Touristrenziel eher zu vergessen. Es gab nur wenige Strandhotels mit Blick auf den unansehnlichen Hafen. Das soll jetzt zusehends anders werden. Milliardenprojekte werden gerade aus dem Boden gestampft. Mehr darüber können Sie in meiner
Wer vor oder nach dem Petra-Besuch in die Geheimnisse der jordanischen Küche eingeweiht werden möchte, für den bietet sich das Lokal „Petra Kitchen“ ganz in der Nähe des Eingangs zur Felsenstadt an. Hier wird man nicht bedient, sondern schneidet und kocht selbst unter Anleitung des Kochs Gemüse und Fleisch. Und zum Abschluss gibt’s dann gleich das Kochrezept zum Mitnachhausenehmen.
Deutschland will den Segway-Roller führerscheinpflichtig machen, lese ich gerade in meiner Lieblingszeitung „KURIER“. Bevor dieses Vorhaben europaweit Schule macht, empfehle ich einen Kurztrip in 

