Der Film „Popeye“ über den gleichnamigen, Spinat essenden Seemann und Kraftlackel wurde mit Robin Williams in einer Bucht auf Malta gedreht. Der Streifen war zwar ein Flop, aber den Maltesischen Kindern hat er einen recht netten Funpark beschert.In der Vorweihnachtszeit verwandelt sich das Dorf von Popeye in ein entzückendes Weihnachtsdorf für die Kleinsten.
Von Perfektion a la Disneyland ist hier keine Spur, aber vielleicht macht ja gerade das den Charme aus. Die Schulkinder, die ich bei meinem Besuch im Popeye Village getroffen habe, zeigten sich jedenfalls hellauf bege3istert.
Dort hat sich nämlich der Weihnachtsmann einquartiert – und die Kinder können ihm und seinem Team bei den Vorbereitungen auf die Finger sehen – Rentier Rudolph mit elektrisch leuchtend roter Nase ist ebenso dabei wie eine Schar von Engeln, die in Fließbandarbeit die unzähligen Geschenke für die Kinder herstellen. Witzig: Im „Fitnesscenter“ spannen dann die gestressten Engel aus – am Laufband, auf Fitnessgeräten und mit Massagen.
Im letzten Raum treffen die Kids schließlich auf Popeye und seine Freundin: Ein kurzes Puppentheater schildert Abenteuer des Fischers.


